Die heilige Kuh


Indien und die “heilige” Kuh

Gesundes Tier- gesunde Nahrung.

In Indien werden Tiere generell geschätzt und geniessen große Freiheit. Ca. 50% der Inder sind aus religiös- spirituellen Gründen Vegetarier und haben seit Generationen noch nie Fleisch zu sich genommen. Vegetariern wird großer Respekt entgegengebracht und kein Fleischesser würde auf die Idee kommen, seine Mahlzeit in Gegenwart eines Vegetariers zu essen oder gar zuzubereiten.

Die Reinkarnationstheorie, die ein essentieller Bestandteil des Hinduismus ist, besagt, daß unser wahres Sein unsere spirituelle Seele jiva ist und diese wandert seit unerdenklichen Zeiten und wird in allen möglichen Lebensformen wiedergeboren – so auch in einem Tier. Jedes Lebewesen auf der Erde hat folglich das Recht auf Freiheit, um seiner Bestimmung zu folgen.

Die Kuh hat zusätzlich einen ganz besonderen Stellenwert in der indischen Traditon. Keinem anderen Tier wird soviel Schutz gewährt, wie der heiligen Kuh.
Hinter der “heiligen” Kuh, die in westlichen Ländern oft für nicht mehr als ein spöttisches Lächeln sorgt, stecken überwiegend rein pragmatische Gründe. Die Kuh gilt in Indien als eine der 5 Mütter, da sie dem Menschen wertvolle Nahrung in Form von Milch, Joghurt, Käse & Butter spendet. Im Hinduismus ist es ein absolutes Tabu Kühe zu töten. Auch die, die keine Vegetarier sind, rühren eine Kuh nicht an, sondern verspeisen stattdessen Ziegen oder Federvieh. Kühe sind überall zu sehen, sogar auf Highways und keiner würde auf den Gedanken kommen sie zu verjagen. Die Autos fahren einfach um sie herum.
Sie werden gepflegt und gehegt und sind auf Dörfern ein Teil der Familie. Im Gegenzug erhalten die Menschen gesunde, reine Milch.

Die westlichen Forscher haben mittlerweile auch den Zusammenhang zwischen der Entwicklung eines Lebewesen und den Bedingungen, den es ausgesetzt ist, herausgefunden. So wachsen Pflanzen schneller und kräftiger, wenn man mit ihnen spricht und Kühe, die man mit Musik beschallt, geben mehr Milch.
So ist es eher ein Zeichen von höherer Entwicklung, wenn man Tiere, die einem bei Nahrungsversorgung dienen, mit größter Sorgfalt behandelt, anstatt sie in Massentierhaltungen unter unwürdigen Umständen dahin vegetieren zu lassen, wie es in der modernen zivilisierten westlichen Welt heutzutage Brauch ist. Alles geht einmal rum- so die Haupttheorie des Karma. Wer Tiere krank macht, wird von Krankheiten geplagt. Überlegungen, die man sich mal durch den Kopf gehen lassen sollte.

 

Die heiligen Kühe Indiens

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