Nainital


Nainital.

Nainital ist eine Universitätsstadt in Uttarakhand, Indien. Es ist eine der vielen “hill stations”, die ehemals von Engländern in den äußeren Himalayas gebaut wurden, um der gnadenlosen Hitze in der Sommermonaten in Zentralindien zu entfliehen.

Heute, mehr als sechzig Jahre nach Ghandis legendärem stilen Sieg über die Besatzer, sind diese Orte Sommeratraktionen für die Inder selbst und Touristen aus dem Ausland. In Nainital finden sich zahlreiche Hotels, die während der Sommermonate vor Touristen überquellen. Eine wogende Masse aus Menschen füllt die Straßen.

Das Talauge.

Viele der Cafes und Restaurants haben eine ganze Palette an westlich orientierten Speisen anzubieten. Pizza, Pasta und Kuchen werden dort täglich angeboten. Das Zentrum von Nainital bildet ein grüner See. Er sieht nicht nur wie ein grünes Auge aus, sondern Nainital heißt auch übersetzt “See- oder Talauge”( Nain= Auge). Einer Legende nach sollen genau dahin, wo sich heute der See befindet die Auge der Göttin Sati Devi oder Parvati hingefallen sein, als ihr verkohlter Körper vom Gott Shiva getragen wurde.

 

nainital
Nainital, Indien.

Um den See herum klettern bunte Häuser die steilen Hügel herum, die den See ringsherum einschließen. 
Es ist eine belebte, bunte Stadt, die viele Besucher anzieht.

Es ist einer der wenigen Orte Indiens, wo es keine Spannungen zwischen den drei sonst sich reibenden Religionen,- Hinduismus, Christentum und Islam gibt. In der Mitte des Ortes befinden sich ein Tempel, eine Mosche und eine Kirche gleich nebeneinander.
Im Sommer sieht man auf dem See zahlreiche Boote, mit den man über den See paddeln kann. Im Winter kehrt eher Ruhe ein.

 

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